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Förderung und förderbarer Personenkreis

  • Die FAST Pichl ist als beim Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus anerkannter Bildungsträger befugt, im Rahmen des österreichischen Programms für ländliche Entwicklung 2014 - 2020 für die Maßnahme "Wissenstransfer und Informationsmaßnahmen" gemäß Art. 14 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 Förderungen zu beantragen und abzuwickeln.
  • Im Rahmen der Veranstalterförderung bezahlt der förderbare Personenkreis nur mehr die um die Förderung bereits reduzierten Kursbeiträge, die gesamte Förderungsabwicklung erfolgt über die FAST Pichl.
  • Als förderbarer Personenkreis für alle Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen über fünf Unterrichtseinheiten gelten BewirtschafterInnen land- und/oder forstwirtschaftlicher Betriebe und andere in der Land- und/oder Forstwirtschaft tätige Personen sowie zukünftige HofübernehmerInnen, auch wenn diese noch nicht am Betrieb tätig sind. Als Nachweis für die land- und/oder forstwirtschaftliche Tätigkeit gelten die LFBIS-Nummer, eine Bestätigung der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (Vollversicherungszeitenauszug) oder ein Grundbuchsauszug. Die Haftung für die Richtigkeit der Angaben liegt bei den TeilnehmerInnen.
  • Sofern TeilnehmerInnen keine eigene Betriebsnummer (LFBIS-Nummer) haben (z.B. künftige HofübernehmerInnen, mitarbeitende Familienangehörige, in der Land- und Forstwirtschaft tätige Personen) ist die Betriebsnummer jenes Betriebes anzugeben, auf dem der/dir TeilnehmerIn tätig ist bzw. eine Übernahme geplant ist. Eine entsprechende Bestätigung durch den/die BetriebsinhaberIn ist beizulegen - dazu stellen wir dieses Formular zur Verfügung.
  • Die angeführten Informationen sind rechtlich unverbindlich, allfällige Änderungen sind daher möglich. Dies gilt auch für die angeführten Preise, da zum Zeitpunkt der Herausgabe dieses Bildungsprogramms noch keine Bewilligungen seitens des Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus ausgesprochen wurden.

Vorgehensweise bei der Beantragung um Zuteilung einer LFBIS-Betriebsnummer:

Da viele KleinwaldbesitzerInnen zwar die Möglichkeit der Zuteilung einer LFBIS-Betriebsnummer haben, diese aber bisher weder benötigt noch beantragt haben, an dieser Stelle ein Hinweis, wie eine LFBIS-Betriebsnummer beantragt werden kann: Die LFBIS-Betriebsnummer wird durch die Statistik Austria im Zuge des LFBIS (=Land- und forstwirtschaftliches Betriebs-Informations-System) des BMLFUW erstellt. Für die Beantragung der LFBIS-Betriebsnummer einer bestimmten (Betriebs)-Einheit sind folgende Daten bekanntzugeben:

  • Name der EigentümerIn/des Eigentümers/der Eigentümer
  • Name der Betriebsleiterin/des Betriebsleiters
  • Anschrift der EigentümerIn/des Eigentümers/der Eigentümer
  • Katastralgemeinde, in der sich die Waldfläche befindet
  • Einlagezahl und Katasternummer(n)

Zu beantragen ist die Betriebsnummer bei: Bundesanstalt Statistik Österreich, Direktion Raumwirtschaft Land- und Forstwirtschaft, Guglgasse 13, 1110 WienTel.: +43 (1) 711 28, E-Mail:office@statistik.gv.at

Unterstützung bei Abfrage oder Beantragung Ihrer Betriebsnummer erhalten Sie auch bei Ihrer zuständigen Landwirtschaftskammer.

 

 

Fördermöglichkeiten für TeilnehmerInnen, die nicht zum förderbaren Personenkreis gehören

  • Arbeitsmarktservice (AMS): Das AMS fördert insbesondere Qualifizierungsmaßnahmen zur beruflichen Integration. Für individuelle Auskünfte wenden Sie sich bitte an die BeraterInnen an der für Sie zuständigen AMS-Geschäftsstelle.
  • Landarbeiterkammer (LAK): Für Mitglieder der LAK (MitarbeiterInnen von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, Gärtnereien, Landwirtschaftskammer-Angestellte etc.) gibt es Zuschüsse und Beihilfen für die berufliche Aus- und Fortbildung der Kammerzugehörigen. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage Ihrer Bundesländer-LAK (www.landarbeiterkammer.at)
  • Erwachsenenbildung.at: Auf der Seite erwachsenenbildung.at finden Sie einen österreichweiten Überblick über verschiedene Förderleistungen und Förderungsdatenbanken.

 

 

Das Kursprogramm der Forstlichen Ausbildungsstätte Pichl wurde entsprechend den Schwerpunktzielen der Ländlichen Entwicklung 2014 -2020 erstellt.

  • Priorität 4: Schwerpunktbereich 4a: Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der biologischen Vielfalt, auch in Natura 2000-Gebieten und in Gebieten, die aus naturbedingten oder anderen spezifischen Gründen benachteiligt sind, der Landbewirtschaftung mit hohem Naturwert, sowie des Zustandes der europäischen Landschaften. Zielsetzung: Zentral ist in diesem Kontext das Wissen über die unmittelbaren Auswirkungen verschiedener Bewirtschaftungsformen auf die Artenvielfalt land- und forstwirtschaftlicher Flächen. Darüber hinaus trägt die Vermittlung der vielfältigen ökologischen Funktionen von biodiversitätsfördernden Strukturen und Flächen dazu bei, das Verständnis für einschlägige Umweltmaßnahmen weiter anzuheben und auszubauen.
  • Priorität 4: Schwerpunktbereich 4c: Verhinderung der Bodenerosion und Verbesserung der Bodenbewirtschaftung Zielsetzung: In diesem Kontext werden die Land- und Forstwirt/innen auf die Auswirkungen von Bewirtschaftungsformen auf den Bodenhumusgehalt und die Bodenstruktur aufmerksam gemacht. Zentral für die Umsetzung der Maßnahmen ist es außerdem, die positiven Wirkungen von Humus auf die Kulturpflanzen auf die Umwelt zu vermitteln.
  • Diese Inhalte werden in allen begleitenden Maßnahmen zur Berufsausbildung, ForstfacharbeiterInnen- und MeisterInnenausbildung, in allen forstlichen Kursen der landwirtschaftlichen FacharbeiterInnen- und MeisterInnenausbildung, in den Zertifikatslehrgängen MotorsägenführerIn, Seiltechnik, Waldwirtschaft für EinsteigerInnen, Waldpädagogik und allen damit in Verbindung stehenden Weiterbildungsmaßnahmen, in allen forstlichen Seminaren zu Waldbau, Forst- und Naturschutz, Forsttechnik, Wildtiermanagement, in sämtlichen Motorsägenkursen, Baumsteige- und Baumabtragekursen und bei Veranstaltungen zur Erstellung von Managementplänen dargestellt.
  • Priorität 5: Schwerpunktbereich 5c: Erleichterung der Versorgung mit und stärkere Nutzung von erneuerbaren Energien, Nebenerzeugnissen, Abfällen und Rückständen und deren Ausgangserzeugnissen. Zielsetzung: Neben der Fortführung der in Österreich schon erfolgreich verbesserten Nutzung insbesondere forstlicher Rohstoffe stellt die Erweiterung der Nutzung nachwachsender Rohstoffe vor allem im sonstigen Nichtnahrungsmittelbereich und als Grundstoff für die Industrie ein großes Innovations- und Wertschöpfungspotenzial dar. Hier gilt es, die Wirtschaftsteilnehmer/innen auf allen Ebenen über die Möglichkeiten zu informieren und ihnen die erforderlichen Fähigkeiten und Qualifikationen in die Hand zu geben.
  • Priorität 5: Schwerpunktbereich 5e: Förderung der Kohlenstoffspeicherung und -bindung in der Land- und Forstwirtschaft Zielsetzung: Die Verbesserung der Kohlenstoff-Bindung und somit der CO2-Entlastung der Atmosphäre hängt maßgeblich vom Wissen, den Fähigkeiten und der Bereitschaft der Betriebsleiter/innen ab, ihre Methoden entsprechend anzupassen.
  • Diese Zielsetzungen der Priorität 5 werden im Zertifikatslehrgang Holzausformung und -holzverkauf, in allen Bioenergieseminaren und Holzbaukursen, sowie in den begleitenden Berufsmaßnahmen zum/zur ForstfacharbeiterIn und MeisterIn der Forstwirtschaft und bei allen forstlichen Kursen zur landwirtschaftlichen FacharbeiterInnen- und MeisterInnenausbildung erfüllt.
  • Priorität 6:Schwerpunktbereich 6a: Erleichterung der Diversifizierung, Gründung und Entwicklung von kleinen Unternehmen und Schaffung von Arbeitsplätzen. Zielsetzung: Die Zielgruppe wird durch Wissenstransfer- und Informationsmaßnahmen in der Umsetzung von Diversifizierungsmaßnahmen zur Schaffung zusätzlicher Einkommensmöglichkeiten unterstützt.