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Lehrgangsbeschreibung Wald- und Jagdpädagogik

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    Ausbildung laut Lehrgangs- und Prüfungsordnung (GZ 2021-0.764.385, BMLRT/Forstliche Aus- und Weiterbildung) zum Zertifikatslehrgang "Waldpädagogik" Ausbildung zum/zur Pädagogisch geschulten WaldvermitterIn

     

    Das Motto der Waldpädagogik und der Vermittlung von Wald und Wild lautet "Im Wald vom Wald lernen". Es wird eine Beziehung zwischen Mensch und der Natur hergestellt und ist dies als ein Teil der forstlichen und jagdlichen Umweltbildung anzusehen. Der/Die WissensvermittlerIn über den Wald und der/ die WissensvermittlerIn über den Wald und die Jagd sind bemüht, den Wald, dessen Bewirtschaftung, seine wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung sowie das Wissen um die ökologischen Zusammenhänge zwischen Lebensräumen und ihren Wildarten, einer möglichst breiten Personengruppe zugänglich zu machen.

     

    Die Wissensvermittlung über den Wald und die Jagd soll unter anderem Freude und Interesse am Wald und seinen Wildtieren wecken und Informationen direkt, auf spielerische Weise, vermitteln.

    Im Zertifikats- und Aufbaulehrgang werden die für das Verstehen von Wald, Ökologie und Jagd relevanten Aspekte thematisiert. Die Ausbildungsmodule (A, B, C, F, J, D) zeichnen sich aus durch eine Mischung aus praxisnaher Didaktik, methodischer Vielfalt, der Entwicklung kommunikativer Kompetenz und Erarbeitung der Kompetenz zur Führung unterschiedlicher Zielgruppen unter Berücksichtigung derer Bedürfnisse.

    Die Absolventinnen und Absolventen erwerben Kenntnisse und Fertigkeiten, mit Hilfe derer sie als WaldvermittlerIn Veranstaltungen unter didaktischen, methodischen und auch fachlichen Gesichtspunkten aufbauen, durchführen und begleiten können.

    Die Qualifikation, welche in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus entwickelt wurde, soll einen Qualitätsstandard in der einschlägigen fachlichen Wissensvermittlung garantieren.

    Der Nachweis der Qualifikation zum/zur "Pädagogisch geschulten WaldvermittlerIn" ist Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Fördermitteln.

     

    Die genauen Ziele, allgemeinen Eingangsvoraussetzungen sowie speziellen Eingangsvoraussetzungen finden Sie ab Seite 5 der Lehrgangs- und Prüfungsordnung.

     

    Aufbau des Lehrgangs "ZLG Waldpädagogik"

    Der Zertifikatslehrgang setzt sich aus vier Modulen (A, B, C, F) mit insgesamt 160 Unterrichtseinheiten (1UE à 50 Minuten) zusammen. Ab dem 01.01.2023 ein verpflichtendes Modul (D) im Umfang von 16 UE mit dem Titel "Biodiversität im Wald". Für die Aufrechterhaltung der Zertifikatgültigkeit (bezogen auf die Abrechnungsmöglichkeit von Ausgängen) sind Weiterbildungsmaßnahmen (z.B. Modul D) notwendig. Als persönlichkeitsbildende Weiterbildung gelten auch Supervisionen- die Nettozeit wird mit 5 UE angerechnet.

     

    Reihenfolge für Personen ohne forstliche Ausbildung

    Modul A (vor oder nach dem Modul F und der "Prüfung")

    Modul F1 und F2 (ZLG Waldwirtschaft für Einsteiger F1 und ZLG Waldwirtschaft für Einsteiger F2)

    Ablegung der "Prüfung der forstfachlichen Kenntnisse von Personen ohne forstfachliche Ausbildung" (Kernbereiche der Prüfung ab Seite 24 in der Lehrgangs- und Prüfungsordnung) nach dreimonatiger Wartefrist sowie

    Modul B (Vorbereitung, Protokoll)

    Modul C und ab 01.01.2023 verpflichtend zusätzlich das Modul D "Biodiversität im Wald"

    Die Module A und F1 und F2 sind in jedem Fall vor dem Modul B abzuschließen. Die Teilnehmenden des Zertifikatslehrganges haben die erforderlichen Modulveranstaltungen A, B, C innerhalb von drei Jahren zu absolvieren.

     

    Personen, die eine abgeschlossene ForstfacharbeiterInnenausbildung nachweisen, ist der Besuch des Moduls F zu erlassen. Die "Prüfung der forstfachlichen Kenntnisse von Personen ohne forstfachliche Ausbildung" ist von ForstfacharbeiterInnen jedoch abzulegen. Personen, die eine abgeschlossene forstliche Mindesausbildung (Niveau ForstwirtschaftsmeisterIn, WaldaufseherIn, ForstwartIn, ForstadjunktIn, FörsterIn, ForstassistentIn und ForstwirtIn) nachweisen, sind vom Besuch des Moduls F1 und F2 und der dazugehörenden Prüfung befreit (Nachweis muss erbracht werden).

     

    Die Informationen zum Verfall und Wiedererlangung des Zertifikats (für die Inanspruchnahme von Fördermitteln) finden Sie in der Lehrgangs- und Prüfungsordnung ab Seite 18 (Antrag auf Rezertifizierung  und Veranstaltungsliste/Bildungspass).

     

    Modul J (wahlweise), ist der Aufbaulehrgang zum Zertifikatslehrgang Waldpädagogik mit dem Titel "Jagdpädagogik" Zusatzausbildung zum/zur pädagogisch geschulten WissensvermittlerIn über die Jagd, dieser darf nur nach erfolgreichem Abschluss der Module A, B und C (ZLG Waldpädagogik) und nur mit gültiger Jagdkarte - siehe Richtlinie GZ 2021-0.802.585 (BMLRT/Forstliche Aus- und Weiterbildung) -  besucht werden.

Dieses Bildungsangebot ist durch die wba akkreditiert!

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    Die Weiterbildungsakademie Österreich (wba) bietet Personen, die in der Erwachsenenbildung tätig sind, die Möglichkeit, sich als zertifizierteR bzw. diplomierteR ErwachsenenbildnerIn anerkennen zu lassen.

    Voraussetzung dafür ist der Nachweis verschiedener Kompetenzen. Die nachgewiesenen Kompetenzen werden in ECTS (wba) angerechnet, für das wba-Zertifikat sind insgesamt 60 ECTS (wba) erforderlich.

    Die erfolgreiche Absolvierung des Zertifikatslehrgangs Waldpädagogik wird dabei mit 6 ECTS (wba) angerechnet. 1 ECTS kann zusätzlich als Lehrgangsbonus angerechnet werden, weitere 6,5 ECTS können für die Absolvierung des Moduls F (Waldwirtschaft für Einsteiger) angerechnet werden.

    Insgesamt können sich zertifizierte WaldpädagogInnen bis zu 13,5 ECTS anrechnen lassen. Nähere Informationen zu Zertifikat bzw. Diplom und den nötigen Kompetenzen finden Sie unter http://wba.or.at