Methodik und Leitlinien für einen partizipativen Ansatz unter Berücksichtigung der Geschlechterperspektive

Geschlechterstereotype, die oft tief in der Gesellschaft verwurzelt sind, können einen erheblichen Einfluss auf die Berufswahl junger Menschen haben. Sie führen zu unterschiedlichen Erfahrungen und Rahmenbedingungen für Frauen und Männer und verstärken geschlechtsspezifische Unterschiede in vielen Bereichen des sozialen und wirtschaftlichen Lebens. Sie wirken sich auch auf den Bildungssektor, die Wahl der Ausbildung und Qualifikation und langfristig auf die Karrierechancen, die Existenzsicherung und die Möglichkeiten der Inklusion aus.

Um Geschlechterstereotype zu bekämpfen und jungen Menschen ein breiteres Spektrum an Berufswahlmöglichkeiten zu eröffnen, ist es wichtig, eine Kultur zu fördern, die Vielfalt wertschätzt und traditionelle Normen in Frage stellt. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist eine geschlechtersensible Berufsorientierung, die Geschlechtsidentitäten, individuelle Erfahrungen und Bedürfnisse berücksichtigt und sicherstellt, dass Berufsberatung und Karrierechancen für alle zugänglich, gerecht und inklusiv sind, unabhängig vom Geschlecht einer Person.

Gemeinsam wurden eine Methodik und länderübergreifende Leitlinien und Instrumente für Schulen, Bildungs- und Ausbildungszentren sowie für forstliche Organisationen und Unternehmen entwickelt, die auf einer gemeinsamen Methodik für einen partizipativen Ansatz unter der Geschlechterperspektive aufbauen (in englischer Sprache).